Aktuelles

Meldungen des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung

9. September 2014: Das Manifest für menschenwürdige Arbeit von Deine Stimme gegen Armut fordert unter anderem einen Nationalen Aktionsplan zu Wirtschaft und Menschenrechten. Fordern Sie über ein Online-Tool die Abgeordneten des Bundestags auf, das Manifest zu unterzeichnen!

5. November 2014: Das nächste CorA-interne Arbeitstreffen findet am 5.11.2014 in Berlin statt.

4. November 2014: “Viele Hürden, wenig Haftung – Wie können Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen ihre Rechte in Deutschland einklagen?“. Das CorA-Netzwerk lädt gemeinsam mit dem ECCHR, unserem europäischen Dachverband ECCJ und weiteren Organisationen zur Tagung über Möglichkeiten des Rechtszugangs für Menschen aus dem Ausland. Hier finden Sie das Programm der Konferenz sowie Hinweise zur Anmeldung.

22. Juli 2014: Der aktuelle Newsletter des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung hat die Rolle Europas für Unternehmensverantwortung zum Schwerpunkt. Zudem gibt er Informationen über die Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland und Nachrichten aus dem Netzwerk.

16. Juli 2014: Die Dokumentation der CorA-Tagung “Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen: Inhaltliche Ausgestaltung und effektive Umsetzung aus zivilgesellschaftlicher Sicht” ist hier zu finden.

7. Mai 2014: Die EU setzt in zunehmenden Maße die Rahmenbedingungen für Unternehmensverantwortung. Anlässlich der Wahlen zum Europaparlament hat die European Coalition for Corporate Justice (ECCJ), in der CorA Mitglied ist, die wichtigsten Forderungen an die EU in einem 10-Punkte-Plan zusammengestellt.

18. März 2014: Am 26. Februar 2014 stimmte der EU-Ministerrat einem Kompromissvorschlag für eine Richtlinie über die Offenlegung von nicht-finanziellen Unternehmen durch große Unternehmen bei zwei Enthaltungen (Deutschland und Spanien) und einer Gegenstimme (Estland) zu. Es wird erwartet, dass sowohl das Europaparlament (im April) wie auch der Ministerrat (im Mai) diesem Kompromissvorschlag ohne größere inhaltliche Änderungen final zustimmen werden. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der in dem Kompromissvorschlag ausgehandelten wesentlichen Anforderungen.

27. Februar 2014: Pressemitteilung EU-Mitgliedstaaten stimmen für soziale und ökologische Transparenzvorschriften für Unternehmen. Bundesregierung schwächt Pflichten für Unternehmen stark ab. Trotz zahlreicher Zugeständnisse seitens des Europaparlaments, das strengere Vorschriften wollte, stimmte Deutschland dem Kompromissvorschlag nicht zu, sondern enthielt sich der Stimme. Bis Mai 2014 müssen das Europaparlament sowie der EU-Ministerrat diesem Vorschlag noch formal zustimmen. Danach erfolgt die nationale Umsetzung.

17. Februar 2014: Ausgebucht Lieferketten unter Kontrolle? Nachweise von Sozialstandards. Das CorA-Netzwerk, CIR, WEED, die Verbraucherzentrale Bundesverband sowie die Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke laden ein zur Tagung am 9.4.2014 in Berlin. Hier finden Sie das Programm. Da die Zahl der Anmeldungen die geplante Teilnehmendenzahl bereits übersteigt, ist eine Anmeldung oder spontane Teilnahme leider nicht mehr möglich.

17. Februar 2014: EU-Kommission, Europäischer Rat und Europäisches Parlament verhandeln derzeit über eine Richtlinie über die Offenlegung nicht-finanzieller Informationen durch große Unternehmen. Doch das Bundeskanzleramt blockiert alle wichtigen Neuerungen. Mit einem Offenen Brief fordern das CorA-Netzwerk, Germanwatch, Amnesty International in Deutschland und Oxfam Bundeskanzlerin Merkel zu einer Positionsänderung auf.

15. Februar 2014: In ihrem Koalitionsvertrag kündigt die Bundesregierung an, die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte umzusetzen. Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung und das Forum Menschenrechte zeigen auf, welchen Anforderungen der Umsetzungsprozess aus zivilgesellschaftlicher Sicht genügen sollte (pdf, 320 KB).

15. Januar 2014: Was lange währt, wird halb gut – neue EU Richtlinie schafft Anreize für die ökofaire Beschaffung. Das Europäische Parlament entscheidet heute über neue Richtlinien für die Beachtung ökologischer und sozialer Kriterien in der öffentlichen Beschaffung. Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung begrüßt Teile der neuen Vorgaben, weil sie nachhaltige Einkaufsentscheidungen der öffentlichen Hand fördern. Nun ist die neue Bundesregierung am Zug. Hier finden Sie die Pressemitteilung von CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, WEED e.V., Christliche Initiative Romero, eine Hintergrundinformation sowie den Wortlaut der neuen EU-Richtlinien (klassische Richtlinie, Konzessionsrichtlinie, Sektorenrichtlinie).

20. Dezember 2013: Der 13. Newsletter berichtet über die Aktivitäten des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung und gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der politischen Prozesse in den Bereichen Öffentliche Beschaffung, Offenlegungspflichten und UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

Oktober 2013: Stellungnahme von ECCJ und dem CorA-Netzwerk zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Richtlinie zur Offenlegung nichtfinanzieller Informationen (pdf, 145 KB).

20. August 2013: Im Vorfeld der Bundestagswahlen wenden sich das CorA-Netzwerk sowie einige unserer Mitglieds- und Partnerorganisationen mit Forderungen nach einer stärkeren Regulierung der Unternehmensverantwortung an die zur Wahl stehenden Parteien und KandidatInnen. Zudem hat das CorA-Netzwerk gemeinsam mit dem Forum Menschenrechte Wahlprüfsteine zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte an die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien gesandt. Die bisher eingegangenenAntworten sowie Analysen der Wahlprogramme in Hinblick auf Aussagen zur Unternehmensverantwortung finden sich hier.

15. Juli 2013: Die Dokumentation einer Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema “Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte: Ihre Umsetzung in Deutschland aus Sicht von Zivilgesellschaft und Parteien“, die im April 2013 stattgefunden hatte, zeigt die Positionen der verschiedenen Parteien zur Erstellung eines Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte. Die Dokumentation ist hier (pdf, 946 KB) zu finden.

23. Mai 2013: Stellungnahme des CorA-Netzwerks zu den Vorschlägen der EU-Kommission, verbindliche Transparenzpflichten für Unternehmen einzuführen: Am 17. April 2013 hat die EU-Kommission vorgeschlagen, dass große Unternehmen in ihrem Lagebericht eine Erklärung mit Angaben zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung abgeben müssen. Das CorA-Netzwerk begrüßt grundsätzlich den EU-Vorstoß, sieht aber zugleich dringenden Nachbesserungsbedarf, um die vielen Schlupflöcher für Unternehmen zu schließen. Der Einbezug der Lieferkette und der Risiken der Unternehmenstätigkeit für Menschen und Umwelt, Anforderungen an die Qualität der Informationen und Sanktionen müssen eingeführt werden. Lesen Sie mehr in der Stellungnahme (pdf, 203 KB).

24. April 2013: CSR-Preis statt Menschenrechtsschutz. Organisationsbündnis stellt Positionspapier zu Wirtschaft und Menschenrechten vor: Anlässlich der heutigen Verleihung des Preises für verantwortungsvolle Unternehmensführung durch das Bundesarbeitsministerium kritisieren das CorA-Netzwerk und das Forum Menschenrechte, dass die Bundesregierung keine ausreichenden Maßnahmen ergreift, um Menschenrechtsverstößen unter Beteiligung deutscher Unternehmen vorzubeugen.  Das „Positionspapier zu Wirtschaft und Menschenrechten – Erwartungen an einen deutschen Aktionsplan“ mit Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung finden Sie hier (pdf, 853 KB). Die Pressemitteilung von CorA und dem Forum Menschenrechte finden Sie hier (pdf, 346 KB), die englische Fassung des Positionspapiers hier (829 KB).

23. April 2013: Das CorA-Netzwerk setzt sich für verbindliche Regeln zur menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung ein. Unsere Forderungen an die Bundesregierung finden Sie hier (pdf, 337 KB).

17. April 2013: Unternehmensverhalten künftig stärker unter der Lupe: EU schlägt verbindliche Offenlegungspflichten für Unternehmen vor. Der gestern veröffentlichte Vorschlag zur Reform der EU-Modernisierungsrichtlinie sieht vor, dass große Unternehmen im Jahresabschluss eine Erklärung zu Umwelt- und Arbeitnehmeraspekten, Respekt der Menschenrechte und dem Kampf gegen Korruption und Bestechung abgeben müssen. Eine Bewertung des Vorschlags aus zivilgesellschaftlicher Sicht finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung (pdf, 36 KB) von CorA und Germanwatch.

17. April 2013: Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema “Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte: Ihre Umsetzung in Deutschland aus Sicht von Zivilgesellschaft und Parteien“. Die Einladung finden Sie hier (pdf, 451 KB), die Dokumentation der Veranstaltung hier (pdf, 946 KB).

20. September 2012: Tagungsdokumentation: Bei der Fachtagung Verantwortung einfordern! Die Rolle von Politik und öffentlicher Hand für mehr Unternehmensverantwortung in Berlin diskutierten wir gemeinsam mit ExpertInnen für Unternehmensverantwortung und das öffentliche Beschaffungswesen sowie mit VertreterInnen der Politik über den aktuellen Stand dieser Prozesse sowie über notwendige weitere Schritte, die geeignet sind, die Einhaltung der Menschenrechte durch Unternehmen zu gewährleisten und den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu erhöhen. Die Dokumentation (pdf, 784 KB) fasst die Diskussionen und Ergebnisse der Konferenz zusammen.

31. Januar 2012: Das CorA-Netzwerk bgrüßt die Einrichtung einer “Kompetenzstelle” auf Bundesebene, die sich als Ziel setzt, eine stärkere Einbettung von sozialen und ökologischen Kriterien in den Einkauf der öffentlichen Hand zu unterstützen. CorA weist allerdings auch auf die Notwendigkeit hin, der Stelle die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen und sie politisch weiter zu unterstützen. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 96 KB).

13. Dezember 2011: Anlässlich der bevorstehenden Konferenz der Bundesregierung („CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im internationalen Dialog“) weist CorA kritisch darauf hin, dass die deutsche Bundesregierung und Unternehmensverbände gegenwärtig heftig gegen die von der EU-Kommission angedachte Ausweitung von Transparenz-Pflichten für Unternehmen lobbyieren. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 30 KB).

21. und 22. November 2011: die Konferenz zu Wirtschaft und Menschenrechten wurde vom CorA-Netzwerk gemeinsam mit dem Forum Menschenrechte, unter Federführung von ECCHR, der Friedrich-Ebert-Stiftung, Germanwatch und Misereor veranstaltet. An den zwei Tagen diskutierten ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, wie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland und Europa effektiv umgesetzt werden können. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 75 KB).