Veröffentlichungen

15. Oktober 2015: Das Positionspapier „Siegel, Standard-Systeme und gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung von Arbeits- und Menschenrechten“ des CorA-Netzwerks beschreibt Anforderungen an diese Instrumente. Es macht darüber hinaus deutlich, dass langfristig nur gesetzliche Regelungen die Wahrung der Menschenrechte in der Lieferkette gewährleisten können.

8. Oktober 2015: In einem Positionspapier zu TTIP und CETA fordert das CorA-Netzwerk eine Neuausrichtung der EU-Handels- und Investitionspolitik. Mit TTIP und CETA stärkt die EU den Investorenschutz und untergräbt Umwelt- und Sozialstandards. Gleichzeitig blockieren Deutschland und die EU bei den Vereinten Nationen die Bemühungen um Menschenrechtsverpflichtungen für Unternehmen. Das CorA-Netzwerk fordert die Bundesregierung daher auf, sich für den Stopp von TTIP und CETA einzusetzen; auf eine EU-Handels- und Investitionspolitik hinzuwirken, die auf den Menschenrechten basiert, vom Multilateralismus getragen ist und dabei auch dem Recht des globalen Südens auf Entwicklung entspricht; und an den weiteren Verhandlungen für das UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten teilzunehmen und sich dort für verbindliche menschenrechtliche Vorgaben einzusetzen. Der Aufruf „UN-Menschenrechtsabkommen statt TTIP“ setzt die beiden gegenläufigen Prozesse in Beziehung zueinander.

September 2015: Die Bundesregierung arbeitet derzeit an der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in einem Nationalen Aktionsplan. Das CorA-Netzwerk hat gemeinsam mit dem Forum Menschenrechte und VENRO das Positionspapier Wirtschaft und Menschenrechte – Erwartungen an einen deutschen Aktionsplan aktualisiert, das den Handlungsbedarf darstellt. Gedruckte Exemplare können im CorA-Büro bestellt werden. Spezifische Informationen und Forderungen zu einzelnen Handlungsfeldern gibt auch die Serie von Steckbriefen zu den UN-Leitprinzipien.

November 2014: Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte wurden 2011 im UN-Menschenrechtsrat angenommen, um Menschen besser vor Verletzungen ihrer Rechte in Zusammenhang mit wirtschaftlichen Tätigkeiten zu schützen. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag  angekündigt, die UN-Leitprinzipien umzusetzen. Doch was heißt das konkret? Mit einer Serie von Steckbriefen zu den UN-Leitprinzipien erläutern das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung und das Forum Menschenrechte, welche Maßnahmen Regierungen und Unternehmen ergreifen sollten.

16. Juli 2014: Die Dokumentation der CorA-Tagung „Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen: Inhaltliche Ausgestaltung und effektive Umsetzung aus zivilgesellschaftlicher Sicht“ ist hier zu finden.

15. Februar 2014: In ihrem Koalitionsvertrag kündigt die Bundesregierung an, die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte umzusetzen. Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung und das Forum Menschenrechte zeigen auf, welchen Anforderungen der Umsetzungsprozess aus zivilgesellschaftlicher Sicht genügen sollte (pdf, 320 KB).

Oktober 2013: Stellungnahme von ECCJ und dem CorA-Netzwerk zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Richtlinie zur Offenlegung nichtfinanzieller Informationen (pdf, 145 KB).

11. Juni 2013: CorA Network for Corporate Accountability publishes „Position Paper on Business and Human Rights – Expectations of a German Action Plan“: The European Commission in October 2011 asked member states to draft National Action Plans for the implementation of the UN Guiding Principles on Business and Human Rights. The German government has remained largely inactive though. The CorA Network for Corporate Accountability and the German Forum on Human Rights have therefore compiled civil society’s expectations of a national action plan in a comprehensive position paper (829 KB).

23. Mai 2013: Stellungnahme des CorA-Netzwerks zu den Vorschlägen der EU-Kommission, verbindliche Transparenzpflichten für Unternehmen einzuführen: Am 17. April 2013 hat die EU-Kommission vorgeschlagen, dass große Unternehmen in ihrem Lagebericht eine Erklärung mit Angaben zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung abgeben müssen. Das CorA-Netzwerk begrüßt grundsätzlich den EU-Vorstoß, sieht aber zugleich dringenden Nachbesserungsbedarf, um die vielen Schlupflöcher für Unternehmen zu schließen. Der Einbezug der Lieferkette und der Risiken der Unternehmenstätigkeit für Menschen und Umwelt, Anforderungen an die Qualität der Informationen und Sanktionen müssen eingeführt werden. Lesen Sie mehr in der Stellungnahme (pdf, 203 KB).

24. April 2013: Im Juni 2011 nahm der UN-Menschenrechtsrat einstimmig die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte an. Die EU-Kommission forderte alle Mitgliedstaaten auf, nationale Aktionspläne zur Umsetzung der Leitprinzipien zu entwickeln, doch in Deutschland ist bislang wenig passiert. In dem Positionspapier (853 KB) „Wirtschaft und Menschenrechte – Erwartungen an einen deutschen Aktionsplan“ stellen das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung und das Forum Menschenrechte ihre Forderungen an Bundestag und Bundesregierung vor. Die englische Fassung des Positionspapiers findet sich hier (829 KB).

23. April 2013: Das CorA-Netzwerk setzt sich für verbindliche Regeln zur menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung ein. Unsere Forderungen an die Bundesregierung finden Sie hier (pdf, 337 KB).

20. September 2012: Bei der Fachtagung Verantwortung einfordern! Die Rolle von Politik und öffentlicher Hand für mehr Unternehmensverantwortung in Berlin diskutierten wir gemeinsam mit ExpertInnen für Unternehmensverantwortung und das öffentliche Beschaffungswesen sowie mit VertreterInnen der Politik über den aktuellen Stand dieser Prozesse sowie über notwendige weitere Schritte, die geeignet sind, die Einhaltung der Menschenrechte durch Unternehmen zu gewährleisten und den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu erhöhen. Die Dokumentation (pdf, 784 KB) fasst die Diskussionen und Ergebnisse der Konferenz zusammen.

Im Herbst 2011 wurde in Kooperation mit der Kampagne für saubere Kleidung der Sammelband „Mythos CSR“ veröffentlicht.
Der Sammelband widmet sich in 33 Beiträgen der Frage von Unternehmensverantwortung zwischen Freiwilligkeit und Regulierung in globalen Lieferketten. Die Publikation orientiert sich an den UN-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte, die auf dem Rahmenwerk (Protect, Respect and Remedy) von John Ruggie, dem ehemaligen UN-Sonderbeauftragten für Menschenrechte und Unternehmen, beruhen.
Zahlreiche Aufsätze beschreiben konkrete CSR Maßnahmen und fragen nach deren Wirkung auf die Arbeitsbedingungen. Ebenso behandelt wird das Thema Transparenz und Berichtspflichten. Es werden Forderungen an die Bundesregierung aufgestellt, damit Unternehmen ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und Menschenrechte umfangreicher berücksichtigt werden.
Das Buch wird derzeit überarbeitet. Eine Zusammenfassung der ersten Ausgabe finden Sie hier (pdf, 218 KB).

Am 6. Oktober 2011 fand in Berlin die CorA-Fachtagung über sozial-ökologische Beschaffung in Europa statt. Anhand von Erfahrungen anderer europäische Länder mit der Umsetzung einer sozial-ökologischen öffentlichen Beschaffung wurde eine kurze Zwischenbilanz der Situation in Deutschland gezogen und diskutiert, wie die weitere Entwicklung in Europa und in Deutschland weiter befördert werden kann. Den Ergebnisbericht zur Tagung finden Sie hier (pdf, 11,7 MB).

September 2010: Öko-soziale Beschaffung jetzt! – Ein Leitfaden für lokale Initiativen Die Printversion des Leitfadens kann bei der Christlichen Initiative Romero bestellt werden: Hier geht es zum Bestellformular.
Die PDF-Version können Sie hier (pdf, 1,2 MB) herunterladen. Das dazugehörige “Kleine ABC der öko-sozialen Beschaffung” erhalten Sie hier (pdf, 136 KB).

Dossier zu “Decent Work”
Gemeinsam mit WEED und INKOTA hat CorA ein Dossier zum Thema “Decent Work” herausgegeben. Eine ausführliche Inhaltsangabe des Dossiers (das gleichzeitig Teil des INKOTA-Briefes Nr. 150 ist) und die Bestellmöglichkeiten finden Sie hier: inkota-dossier.pdf

“Aktionsplan sozial-ökologische öffentliche Auftragsvergabe in Deutschland”
CorA fordert die Bundesregierung auf, einen Aktionsplan aufzustellen, der die Durchsetzung eines verantwortlichen öffentlichen Beschaffungswesen zum Ziel hat. Die Veröffentlichung finden Sie hier: (pdf, 1,8 MB)

Gedruckte Exemplare können für 3,00 € pro Exemplar (zzgl. Versandkosten) bestellt werden bei:

Christliche Initiative Romero
Frauenstr. 3 – 7
48143 Münster
www.ci-romero.de

“Buy IT fair – ein Leitfaden zur Beschaffung von Computern nach sozialen und ökologischen Kriterien” wurde von WEED, ver.di und dem Netzwerk ICLEI – Local Governments for Sustainability herausgegeben. Er zeigt auf, wie öffentliche Ausschreibungen unter Beachtung von Arbeitsrechten und Umweltstandards getätigt werden können. Zum Download des Leitfadens geht es hier: (pdf, 1,1 MB)

Fachtagung “Freiwillig in die Krise – reguliert wieder heraus”
Thema der Tagung vom 26.3.2009 war die globale Finanzkrise und die Verantwortung von Finanzdiensleistungs-Unternehmen. Die Dokumentation der Tagung finden Sie hier: (pdf, 1,3 MB)

Fachgespräch “Wirtschaft und Menschenrechte in einer globalisierten Welt”
Am 2. März 2009 wurde in der Veranstaltung der Frage nachgegangen, welche verbindlichen Regeln für Unternehmen und ihre Zulieferer das deutsche Recht bietet. Die Dokumentation des Fachgesprächs finden Sie hier (pdf, 2,5 MB)

Dossier über Unternehmensverantwortung
Ein Dossier der Zeitschrift “welt-sichten” des Evangelischen Entwicklungsdienstes stellt Positionen zivilgesellschaftlicher Organisationen zur Unternehmensverantwortung und zur Debatte um “CSR” dar. Unter den AutorInnen finden sich auch zahlreiche UnterstützerInnen des CorA-Netzwerks. Sie finden das Dossier hier: (pdf 1,2 MB)

Reformvorschläge zur Unternehmensverantwortung auf EU-Ebene
Das europäische Netzwerk „European Coalition for Corporate Justice“ hat im Mai 2008 zwei Berichte zu rechtlichen Reformvorschlägen bezüglich gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung veröffentlicht: Der „Fair Law“-Bericht enthält die rechtliche Analyse und Argumente zur Unterstützung der drei Reformvorschläge. (fairlaw.pdf)
Der Bericht „With Power comes Responsibility“ veranschaulicht die Vorschläge anhand von Fallbeispielen. (with-power-comes-responsibilty.pdf)
Lesen Sie hier die deutschen Zusammenfassungen

Steuergerechtigkeit und Unternehmensverantwortung
Dokumentation herausgegeben von DGB-Bildungswerk, Global Policy Forum und terre des hommes. Bonn/Düsseldorf/Osnabrück, Dezember 2007.
(pdf)

Whose Partnership for whose development?
Corporate Accountability in the UN System beyond the Global Compact. Speaking Notes of a Hearing at the United Nations, Geneva, 4 July 2007, sponsored by CETIM, Global Policy Forum, Berne Declaration, Greenpeace International, Misereor and Corporate Accountability International. August 2007. englisch (pdf – 254 kb)

Verbindliche Regeln für die Multis – Corporate Accountability. Zwischenbilanz und Zukunftsperspektiven. Dokumentation herausgegeben von DGB-Bildungswerk, Global Policy Forum, terre des hommes und weed. Bonn/Berlin/Düsseldorf/Osnabrück, Februar 2006. deutsch (pdf – 1,7 MB)

ILO – UN Standards. Synergies or Competition? Diskussionspapier von Friedrich-Ebert-Stiftung, MISEREOR und der IG Metall, Mai 2006 in Englisch, (pdf 1,3 MB)