Haftung für Unternehmen

Ziele der Arbeitsgruppe

Deutsche und europäische transnationale Unternehmen beeinflussen das Leben der Menschen in der ganzen Welt: Sie können Nutzen stiften, beispielsweise Arbeitsplätze schaffen, sie können den Menschen und der Umwelt aber auch erheblich schaden. Der gesetzliche Rahmen, der für das Unternehmenshandeln gilt, hat mit Umfang und Geschwindigkeit der Globalisierung bei weitem nicht Schritt gehalten. So haften z.B. europäische Muttergesellschaften nicht für die Umweltschäden oder Menschenrechtsverletzungen, die evtl. von ihren Tochtergesellschaften außerhalb Europas verursacht werden. Dementsprechend haben die Opfer derartiger Vorkommnisse auch keine Chance, von den europäischen Muttergesellschaften Schadensersatz zu erhalten. CorA und sein Dachverband ECCJ wollen das Bewusstsein für derartige Regulierungslücken schärfen und schlagen gesetzliche Maßnahmen vor, um sie zu ein für alle Mal zu schließen.

Aktuelles

21. und 22. November 2011: die Konferenz zu Wirtschaft und Menschenrechten wurde vom CorA-Netzwerk gemeinsam mit dem Forum Menschenrechte, unter Federführung von ECCHR, der Friedrich-Ebert-Stiftung, Germanwatch und Misereor veranstaltet. An den zwei Tagen diskutierten ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, wie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland und Europa effektiv umgesetzt werden können. Die Konferenzdokumentation erhalten Sie hier (pdf, 2,2 MB).

CorA unterstützt das “Joint Civil Society Statement on the draft Guiding Principles on Business and Human Rights”. Den Text der Erklärung finden Sie hier.

Kampagne “Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen”

Die von CorA unterstützte Kampagne “Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen”
ist beendet. Über 70.000 Europäische Bürger und 140 Politiker fordern die Europäische Union auf, verbindliche Regeln für Unternehmen umzusetzen! Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie auf der Germanwatch Website.

Das Übergabeposter zum Download (1,4 MB, PDF)