Unternehmensverantwortung - jetzt!
Im Netzwerk Unternehmensverantwortung (”Corporate Accountability”) haben sich zivilgesellschaftliche Organisationen zum Thema “verbindliche Unternehmensverantwortung” zusammengeschlossen. Gemeinsam setzen wir uns für verbindliche Regeln ein, die Unternehmen für die Auswirkungen ihres Handelns auf Mensch und Umwelt zur Rechenschaft ziehen und sie zur Einhaltung der Menschenrechte sowie internationaler Sozial- und Umweltstandards verpflichten.
Aktuelles
31. Januar 2012: Das CorA-Netzwerk bgrüßt die Einrichtung einer “Kompetenzstelle” auf Bundesebene, die sich als Ziel setzt, eine stärkere Einbettung von sozialen und ökologischen Kriterien in den Einkauf der öffentlichen Hand zu unterstützen. CorA weist allerdings auch auf die Notwendigkeit hin, der Stelle die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen und sie politisch weiter zu unterstützen. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 96 KB)
13. Dezember 2011: Anlässlich der bevorstehenden Konferenz der Bundesregierung („CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im internationalen Dialog“) weist CorA kritisch darauf hin, dass die deutsche Bundesregierung und Unternehmensverbände gegenwärtig heftig gegen die von der EU-Kommission angedachte Ausweitung von Transparenz-Pflichten für Unternehmen lobbyieren. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 30 KB).
21. und 22. November 2011: die Konferenz zu Wirtschaft und Menschenrechten wurde vom CorA-Netzwerk gemeinsam mit dem Forum Menschenrechte, unter Federführung von ECCHR, der Friedrich-Ebert-Stiftung, Germanwatch und Misereor veranstaltet. An den zwei Tagen diskutierten ca. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, wie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland und Europa effektiv umgesetzt werden können. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 75 KB).
Eine Videobotschaft zur Konferenz von Richard Howitt, dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments für Corporate Social Responsibility, können Sie hier ansehen (mp4, 85MB).
Die Konferenzdokumentation erhalten Sie hier (pdf, 2,2 MB).
25. Oktober 2011: Die EU-Kommission hat ihre lang angekündigte Mitteilung zu Corporate Social Responsibility (CSR) präsentiert. Mit einer neuen Strategie will die Europäische Union die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen vorantreiben. Sie wendet sich dabei auch von der früheren Definition von CSR ab, nach der es hierbei nur um freiwillige Maßnahmen der Unternehmen gehe. Trotzdem kann die Mitteilung nur als “zaghafter Schritt hin zu verbindlichen Unternehmenregeln” bewertet werden. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 45 KB).
Am 6. Oktober 2011 fand in Berlin die CorA-Fachtagung über sozial-ökologische Beschaffung in Europa statt. Anhand von Erfahrungen anderer europäische Länder mit der Umsetzung einer sozial-ökologischen öffentlichen Beschaffung wurde eine kurze Zwischenbilanz der Situation in Deutschland gezogen und diskutiert, wie die weitere Entwicklung in Europa und in Deutschland weiter befördert werden kann. Das Programm der Tagung finden Sie hier (pdf, 1,7 MB). Ein Ergebnisbericht und die Materialien zur Tagung folgen in Kürze.
12. Juli 2011: Als Ergebnis der Kampagne “Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen” werden die Unterschriften von mehr als 73.000 EU-Bürgern und 140 europäischen Parlamentsabgeordneten dem Industriekommissar der EU, Vizepräsident Antonio Tajani übergeben. Die Petition setzt sich für bessere Richtlinien zur Haftung von Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen, umfassende Berichtspflichten sowie den Zugang zum Recht für Betroffene außerhalb der EU ein. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier (pdf, 80 KB)
28. April 2011: Pressekonferenz zum Auftakt der „Transparenzkampagne“, die von der Supermarktinitiative in Kooperation mit CorA durchgeführt wird. Anhand von praktischen Beispielen wird belegt, dass wir dringend gesetzliche Offenlegungspflichten für Unternehmen benötigen, wenn es darum geht, die politischen, ökologischen und sozialen Folgen unternehmerischen Handelns besser beurteilen zu können.
Die Pressemeldung zur Kampagne finden Sie hier. Das Statement von CorA können Sie hier einsehen. Die Kampagne können Sie unter diesem Link online unterstützen.
